Wo eine Familie dreissig Jahre gelebt hat, ist das Wohnzimmer der kleinste Teil der Arbeit.
Nicht in den Wohnräumen. Die sind meist an einem halben Tag geleert. Der Aufwand liegt im Estrich, im Keller, in der Garage und in der Werkstatt, also dort, wo seit Jahrzehnten alles hingebracht wurde, was man später vielleicht noch braucht. Bei Solothurner Bauernhäusern kommen Scheune, Remise und Schopf dazu, und darin steckt regelmässig mehr als im ganzen Wohnteil.
Deshalb schauen wir uns Häuser immer persönlich an, bevor wir eine Zahl nennen. Fotos aus der Stube sagen darüber gar nichts aus.
Werkzeug und Werkstattmaschinen sind fast immer verkäuflich, ebenso Massivholzmöbel. Das rechnen wir an und sagen Ihnen vorher, in welcher Grössenordnung.
Bei einem Todesfall im engeren Familienkreis empfehlen wir, in Etappen vorzugehen. Zuerst die Nebenräume, in denen nichts Persönliches liegt. Danach haben die Angehörigen Zeit, in Ruhe durch die Wohnräume zu gehen. Ein Haus an einem einzigen Tag geleert vorzufinden, ist für viele schwerer, als sie vorher denken.
Ein leeres Haus wirkt grösser und lässt Kaufinteressenten den Grundriss und den Zustand erkennen. Wir stimmen den Räumungstermin gern mit Ihrem Makler ab, damit die ersten Besichtigungen in einem präsentablen Zustand stattfinden.
Wir nehmen ab, hören zu und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist.